AGB

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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen der GR-PRINT-LOG GmbH („Auftragnehmer“) und dem Vertragspartner („Auftraggeber“), soweit nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart wurde oder gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers, die der Auftragnehmer nicht ausdrücklich anerkennt, sind unverbindlich, auch wenn der Auftragnehmer diesen nicht ausdrücklich widerspricht.

2. Leistungen

Der Auftragnehmer wickelt die ihm erteilten Aufträge auf dienstvertraglicher Basis ab.

3. Geheimhaltung

Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Kunden zur Kenntnis gelangenden Geschäftsgeheimnisse mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes zu wahren. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, über alle ihm bekannt gewordenen oder bekannt werdenden geschäftlichen und betrieblichen Angelegenheiten, auch über das Ende dieses Dienstleistungsvertrages hinaus, Stillschweigen zu wahren.

4. Adressen

Das Adressmaterial wird entweder vom Auftraggeber gestellt oder vom Auftragnehmer auf Kosten des Auftraggebers erworben. Wird das Adressmaterial vom Auftraggeber gestellt, sollten die Adressen die komplette Anschrift und korrekte Telefonnummer aufweisen. Ist die Anschrift oder Telefonnummer zu ermitteln oder zu korrigieren, so entstehen zusätzliche Kosten, die vom Auftraggeber zu tragen sind. Das Adressmaterial sollte möglichst in einem elektronischen Datenformat (xls, dbf, mdb oder txt) geliefert werden. Ansonsten wird es manuell erfasst und gesondert berechnet. Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.

5. Nettokontakt

Eine Adresse gilt als bearbeitet und somit als „Nettokontakt“, wenn mit der Zielperson oder Stellvertreter gesprochen wurde. Eine Adresse
gilt auch als bearbeitet, wenn nach 5-maligen Wählversuchen an unterschiedlichen Tagen und Uhrzeiten das Gespräch mit der Zielperson nicht stattfinden konnte (z.B.: Nicht anwesend / besetzt / nicht abgehoben / kein Anschluss etc.) oder auch nach einem Telefonat (unabhängig von Zielperson) keine weitere Kontaktaufnahme gewünscht wird. Jedes einzelne Gespräch mit der Zielperson oder Stellvertreter gilt als separater Nettokontakt / Interview. Ein Gesprächsnachweis oder Auswertung durch die Telefonanlage ist nicht zu erbringen.

6.Terminvereinbarung / Termin-Lead

Terminvereinbarung / Termin-Lead bedeutet: Der Termin / Termin-Lead wurde mit der Zielperson oder Stellvertreter telefonisch vereinbart und zusätzlich telefonisch Qualitätsgeprüft und wird dem Auftraggeber, unabhängig davon ob der Termin / Auftrag zustande gekommen ist oder nicht, berechnet. Der Auftragnehmer kann lediglich das bekundete Interesse der Zielperson notieren und / oder daraufhin einen Zeitpunkt mit der Zielperson (telefonisch genannter Entscheider) absprechen, wann der Besuch / Beratung gewünscht wird. Eine Gewährleistung zur Richtigkeit der Daten kann nicht gegeben werden. Da diese Daten telefonisch ermittelt werden, kann nur das notiert werden, was der Gesprächspartner als richtig angibt. Ob der Auftraggeber den jeweiligen Termin / Termin-Lead bestätigt / wahrnimmt obliegt ihm selbst. Terminvereinbarungen / Termin-Lead die nach schriftlicher Bestätigung durch den Auftraggeber vom potentiellen Kunden egal aus welchem Grund abgesagt und / oder storniert werden gelten nicht als Stornogrund und werden dem Auftraggeber berechnet.
Etwaige Beanstandungen sind dem Auftragnehmer unverzüglich bekannt zu geben und spätestens innerhalb von 3 Werktagen nach Lieferung schriftlich mitzuteilen.

7. Projektverzögerungen

Sofern sich nach verbindlicher Festlegung einzelner Projekte / Aufträge Verschiebungen ergeben, die nicht vom Auftragnehmer verursacht werden, wie z.B. ein abruptes stoppen / ruhen des Auftrags wegen Urlaubszeit / Krankheit / Überlastung / keine Adresslieferung etc. werden dem Auftraggeber generell Ausfallhonorare für den betreffenden Zeitraum berechnet. Sie betragen je Projekt / Auftrag 50% der Auftragssumme. Ist vertraglich keine Auftragssumme vereinbart sondern nur eine Abrechnung nach Terminvereinbarungen bzw. Kontakten etc., gelten 50% des monatlich angestrebten Termin- oder Kontaktvolumens je nach Vertrag als Berechnungsgrundlage (im Vertrag festgelegte monatliche Menge oder falls nicht vereinbart gilt der Durchschnittswert je Monat). Projektverschiebungen / Vertragsrücktritt müssen grundsätzlich mindestens 10 Werktage vorab schriftlich bekannt gegeben werden.

8. Leistungsstörung

Während der Laufzeit kann der Auftraggeber nicht wegen Leistungsstörung, die auf unzureichende oder unterlassene Mitwirkung zurückzuführen ist, den Vertrag kündigen oder Zurückhaltungsrechte geltend machen oder eine vorab geleistete Anzahlung / Vorkasse zurückfordern. Eine vom Auftraggeber geleistete Anzahlung / Vorkasse ist nicht anfechtbar. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Übermittlungsfehler und ist an keine Mindestanzahl / Lieferung gebunden. Etwaige Beanstandungen in der Vertragsabwicklung sind dem Auftragnehmer unverzüglich bekannt zu geben und spätestens innerhalb von 3 Werktagen nach Lieferung schriftlich mitzuteilen.
Anderenfalls bleiben sie rechtlich unberücksichtigt. Aufrechnung und Zurückhaltung sind ausgeschlossen, es sei denn, dass die
Aufrechnungsforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt wird.

9. Höhere Gewalt

Höhere Gewalt jeder Art, unvorhersehbare Betriebs- oder Verkehrsstörungen, Feuerschäden, Überschwemmungen, unvorhersehbarer Arbeitskräfte-, Energie- oder Hilfsstoffmangel, Streiks, Aussperrungen, behördliche Verfügungen oder andere von dem Auftragnehmer nicht zu vertretende Hindernisse, welche die Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistung verzögern, verhindern oder unzumutbar werden lassen, befreien für Dauer und Umfang der Störung von der Verpflichtung zur Leistungserbringung.

10.Zahlungsbedingungen

Der Auftragnehmer ist grundsätzlich berechtigt, nach Auftragserteilung 30% der Auftragssumme als Vorkasse / Anzahlung zu fordern. Bei Auftragssummen unter 1.000,00 Euro oder Pilotprojekten werden 50% als Vorkasse / Anzahlung gefordert. Ist vertraglich keine Auftragssumme vereinbart sondern nur eine Abrechnung nach Terminen bzw. Kontakten etc., sind 50% des monatlich angestrebten Termin oder Kontaktvolumens in Euro als Vorkasse / Anzahlung fällig. Erst nach Zahlungseingang der Vorkasse / Anzahlung wird mit dem Auftrag begonnen. Sämtliche Rechnungen sind ohne Abzug sofort nach Erhalt fällig. Rechnungsstellung erfolgt immer wöchentlich, falls nicht anders vereinbart. Eine Zahlung gilt erst dann als erfolgt, wenn der Forderungsbetrag auf dem Bankkonto des Auftragnehmers verbindlich gutgeschrieben ist. Kommt der Auftraggeber seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach (Zahlungsziel sind 10 Werktage nach Rechnungsdatum), so ist das Agentur Team zum sofortigen Vertragsrücktritt ohne besondere Ankündigung berechtigt. In diesem Fall werden sämtliche Forderungen in einem Betrag fällig und zusätzlich wird wie in Punkt 12 beschrieben der Vertragsrücktritt durch Zahlungsverzug des Auftraggebers wirksam und geltend gemacht.

11. Mitarbeiterschutz

Mitarbeiter des Auftragnehmers dürfen bis 24 Monate nach der Beendigung des Auftrages von dem Auftragsgeber nicht als Arbeitnehmer, auch nicht aushilfsweise angestellt bzw. als freie Mitarbeiter direkt oder indirekt beauftragt werden.

12. Kündigung

Der Dienstvertrag wird von den Parteien für das gesamte Projekt fest geschlossen. Eine vorzeitige ordentliche Kündigung ist ausgeschlossen.

13. Haftung

Etwaige Beanstandungen in der Vertragsabwicklung sind dem Auftragnehmer unverzüglich bekannt zu geben und spätestens innerhalb von 7 Werktagen schriftlich mitzuteilen. Anderenfalls bleiben sie rechtlich unberücksichtigt. Der Auftragnehmer haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Dies gilt für eigenes Handeln sowie dies seiner Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Für die Verletzung einer Vertragspflicht, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist (Kardinalpflicht), haftet der Auftragnehmer auch bei leichter Fahrlässigkeit. Eine Verschuldensunabhängige Haftung des Auftragnehmers ist ausgeschlossen. Schadensersatzansprüche – gleich aus welchem Rechtsgrund – sind auf solche Schäden beschränkt, mit deren Entstehung im Rahmen des Vertragsverhältnisses gerechnet werden muss. Bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit finden vorstehende Haftungsbegrenzungen keine Anwendung. Zwingende gesetzliche Bestimmungen bleiben unberührt.

14. Erfüllungsort und Gerichtsstand

Erfüllungsort für alle sich aus diesem Vertragsverhältnis ergebenden Verpflichtungen, einschließlich der Zahlungspflicht, ist Sitz des Auftragnehmers. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist das am Sitz des Auftragnehmers zuständige Gericht. Der Auftragnehmer ist auch berechtigt, vor einem Gericht zu klagen, welches für den Sitz oder eine Niederlassung des Auftraggebers zuständig ist.

15. Änderungen

Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen in Ihrer Rechtswirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für eine Änderung des Schriftformerfordernisses selbst.

16. Salvatorische Klausel

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen dieses Vertrages oder seiner Bestandteile lässt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. Die Vertragspartner sind im Rahmen des Zumutbaren nach Treu und Glauben verpflichtet, eine unwirksame Bestimmung durch eine ihrem wirtschaftlichen Erfolg gleichkommende wirksame Regelung zu ersetzen, sofern dadurch keine wesentliche Änderung des Vertragsinhaltes herbeigeführt wird. Das Gleiche gilt, falls ein regelungsbedürftiger Sachverhalt nicht ausdrücklich geregelt ist.

Hinweis zum Datenschutz:
Die dem Auftragnehmer vom Auftraggeber im Zuge des Vertragsschlusses überlassenen personenbezogenen Daten werden vom
Auftragnehmer ausschließlich zur internen Abwicklung des Vertragsverhältnisses zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber verwendet. Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht. Im Übrigen haben nur diejenigen Mitarbeiter des Auftragnehmers Zugang zu den Informationen, die diese für die Abwicklung des Vertrages benötigen. Sobald die gespeicherten Daten nicht mehr benötigt werden, werden diese gelöscht. Dem Auftraggeber steht es jederzeit frei, hinsichtlich der über ihn beim Auftragnehmer gespeicherten Daten Auskunft und/oder Löschung zu verlangen.

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Horresser Berg 6
56410 Montabaur
Amtsgericht Montabaur
Stand : 01.12.2014